Altparteien verhindern Osterfeuer für Nachbarschaften

Die AfD-Fraktion Herdecke hatte beantragt, die „Ordnungsbehördliche Verordnung über die Durchführung von Brauchtumsfeuern“ dahingehend zu ändern, dass zukünftig auch Zusammenschlüsse von Privatpersonen – z. B. Familien in Nachbarschaften – Brauchtumsfeuer im Rahmen einer privaten Veranstaltung abbrennen dürfen.

Dieser Antrag wurde in der letzten Sitzung des Haupt- und Betriebsausschusses von den Altparteien geschlossen abgelehnt.

Der Vorsitzende der AfD-Fraktion Herdecke Oliver Haarmann erklärt dazu:

„Durch die Ablehnung unseres Antrages kommt es leider nicht zur erhofften Stärkung des Zusammenhaltes von Nachbarschaften gerade im ländlichen Raum durch die Etablierung von Osterfeuern. Gerade die Corona-Zeit hat gezeigt, wie wichtig funktionierende Nachbarschaften sind, um sich in Krisenzeiten gegenseitig zu unterstützen.

Der Vertreter der LINKEN Dieter Kempka sprach davon, dass unser Antrag ‚ein absoluter Witz‘ sei. Eine Bemerkung, die in ihrer Argumentationsleere für sich allein spricht.

Die Grüne Ratsvertreterin Sarah Rosa Gerigk äußerte gar, dass auf solchen Osterfeuern ‚dann Autoreifen verbrannt‘ würden. Diese Aussage lässt vermuten, dass Frau Gerigk offenbar nie an einem Osterfeuer teilgenommen und welche Meinung sie von den Herdecker Bürgern und deren Verhaltensweisen hat.“

Antrag:

http://afd-herdecke.de/wp-content/uploads/2021/05/2021-04-23-Antrag-Osterfeuer-fuer-Nachbarschaften.pdf

Osterfeuer für Nachbarschaften

Die AfD-Fraktion Herdecke stellt in der Sitzung des Stadtrates am 27.05.2021 den Antrag, dass die Stadt Herdecke die „Ordnungsbehördliche Verordnung über die Durchführung von Brauchtumsfeuern“ dahingehend ändert, dass zukünftig auch Zusammenschlüsse von Privatpersonen – z. B. Familien in Nachbarschaften – Brauchtumsfeuer im Rahmen einer privaten Veranstaltung abbrennen dürfen.

Der AfD-Fraktionsvorsitzende Oliver Haarmann begründet den Antrag wie folgt:

„Brauchtumsfeuer – wie z. B. das Osterfeuer – dienen der Stärkung des Zusammenhaltes von Nachbarschaften gerade im ländlichen Raum.

Die Vorbereitungen zu solchen Veranstaltungen dauern in der Regel mehrere Wochen, verstärken die Kommunikation untereinander und lassen oftmals neue Freundschaften entstehen. Das Zusammengehörigkeitsgefühl in den Nachbarschaften wächst. Das Abbrennen des Feuers ist einer der Höhepunkte im Jahr, bei dem sich Großeltern, Eltern, Kinder, Verwandte sowie Freunde treffen und gemeinschaftlich Freude haben.

Das Brennmaterial wird auf kurzen Wegen mit dem Auto oder sogar mit Schubkarren zur Feuerstelle gebracht. Längere Transporte zu zentralen Feuerstellen oder zu Verbrennungsanlagen entfallen somit.

Osterfeuer sind ein traditioneller Bestandteil unserer deutschen Kultur. Wir möchten diese Tradition pflegen und in den ländlichen Nachbarschaften in Herdecke neu etablieren.

Mit großer Sorge sehen wir die immer weiter zunehmenden Bestrebungen der links-grünen Parteien die Säge an alles anzulegen, was im Zusammenhang mit Tradition und Christentum steht.

Auch in Herdecke gibt es Bestrebungen der Grünen, das Silvesterfeuerwerk zu verbieten und (wenn überhaupt) durch eine herzlose Lasershow zu ersetzen. Weihnachtsmärkte oder Adventsveranstaltungen heißen plötzlich Lichterfeste oder Winterleuchten. Aus Sankt-Martins-Umzügen werden Laternenfeste. Und auch das inzwischen abgeschaffte Feuerwerk zum Abschluss der Herdecker Maiwoche darf man gewiss als Tradition bezeichnen. Es war der alljährliche und spektakuläre Schlusspunkt einer großartigen Veranstaltung.

Wir stehen zu unseren Traditionen und deren Erhalt. Traditionen sind verbindend, sie sind wichtig für das Gemeinschaftsgefühl in einer Stadt wie Herdecke oder einem Land wie Deutschland.“